Unsere Kinder heißen die Gäste willkommen

    Im letzten Newsletter haben wir davon berichtet, dass beim Kindertag Ende August 2017 die Aktion „Malen für den Stammaposteldienst“ im Mittelpunkt stand. Knapp 60 Kinder haben verschiedene Sehenswürdigkeiten und Symbole rund um die Region Darmstadt gemalt. Diese Bilder sollten in einer Collage vereint und dann das Motiv einer Postkarte darstellen.

Tatsächlich ist das Vorhaben gelungen. Aus den Bildern der Kinder wurde in Collagentechnik der Darmstädter Hochzeitsturm zusammengesetzt und zusammen mit dem Spruch „Gib mir die Hand, die meine reich ich dir“ auf die Titelseite der Karte gesetzt. Alle geladenen Gäste für den Festgottesdienst am 25. Februar 2018 sollten mit der Karte einen Willkommensgruß erhalten.

Auf der Rückseite sind die Motive vergrößert abgebildet und wer will, kann mit der beigefügten Lupe herausfinden, welches Motiv an welcher Stelle auf der Vorderseite seinen Platz gefunden hat. Die Umschläge wurden jeweils noch mit drei roten Herzchen versehen und dann gingen die Briefe ab zum Stammapostel, zu den Bezirksaposteln und Aposteln (aktiv und im Ruhestand) sowie zu den Bischöfen.

Dass Kinder wahre Türöffner der Herzen sind, zeigt sich an den Reaktionen, die mittlerweile eingetroffen sind. Bez.-Ap. iR Brinkmann, Bezirksapostel Krause, Bezirksapostelhelfer Zbinden und die Apostel Otten, Hoyer und Klene haben sich gemeldet. Das zeigen wir hier mit einem dicken Lob an die Kinder und an alle, die ihnen dabei geholfen haben.

 

Bez.-Ap. iR Armin Brinkmann schreibt am 10. Januar 2018 an die Kinder:

„Hallo ihr lieben Kinder aus dem Bezirk Darmstadt,
na, das war schon eine große Überraschung, euren wunderschönen Willkommensgruß zum Gottesdienst unseres Stammapostels in Dieburg zu erhalten, aber der Reihe nach:

Am vergangenen Samstag saß ich gemütlich beim Frühstück mit meiner Ehefrau und unserer ältesten Enkeltochter Mia (8 Jahre), als der Briefträger die Post brachte. Mia holte sie und sagte aufgeregt: „Opa, du hast einen Brief mit drei roten Sternen bekommen!“ Ich sagte: „Schön. Leg ihn auf den Schreibtisch, ich schaue gleich mal nach.“ „Nein, Opa, drei rote Sterne, den musst du sofort aufmachen!“ Na ja, ich öffnete den Brief, sah das schöne Bild, las den genauso schönen Text und habe mich über euren Willkommensgruß gefreut. Dann die Enkeltochter: „Opa, da ist noch was drin.“ „Ja“, sagte ich, „ich weiß aber nicht, was es ist. Wir stellten fest: Es ist eine Lupe. Mia meinte: „Opa, die haben die Lupe mitgeschickt, weil du nicht mehr richtig gucken kannst.“ Ich: „Ich brauche zwar eine Brille, aber lesen kann ich immer noch.“ Meine Frau stellte plötzlich fest, dass auf der Rückseite der Karte auch noch etwas geschrieben war, und das ganze Rätsel löste sich auf.

Also, ihr lieben Kinder, ich muss sagen, das war eine gelungene, freudige und besondere Überraschung. Dafür möchte ich mich bei euch herzlich bedanken und freue mich darauf, dass wir uns im Februar treffen.

Zwei Dinge haben mich noch weiter beschäftigt: Zum einen ist das der Willkommensgruß „Gib mir die Hand, die meine reich ich dir.“ Momentan seid ihr sicherlich noch an der Hand eurer Eltern gut unterwegs. Das wird sich im Lauf des Lebens ändern, aber seht zu, dass ihr immer gute Freundinnen, Freunde oder Begleiter habt, denen ihr mal die Hand geben könnt. Ich habe das immer gehabt, selbst zu der Zeit, als ich schon als Apostel weltweit unterwegs war.

Der zweite Gedanke, der mich beschäftigt hat, ist das Titelbild vom Hochzeitsturm. Es besteht aus ganz vielen kleinen einzelnen Bildern und ist komplett, nicht ein einziges Bildchen fehlt. Wenn das nicht so wäre, würde der Gesamteindruck leiden. Ihr habt das vielleicht schon einmal bei einem Puzzle erlebt: Wenn das letzte Teilchen fehlt, ist das ganze Bild unvollständig.

Das hat uns für unser Glaubensleben manches zu sagen: Am Tag des Herrn soll niemand fehlen. Das ganze große Bild der Braut Christi soll komplett sein, und dazu gilt es, dass jeder seinen Platz einnimmt, ausfüllt und auf seinem Platz bleibt. Dazu wünsche ich euch allezeit viel Gottvertrauen, Glaubensmut und die Treue zu Christus.

In der Vorfreude auf ein Wiedersehen und im liebenden Verbundensein grüßt sehr herzlich.“

 

 

Apostel Wilhelm Hoyer schreibet am 15. Januar 2018 an Bez.-Ev. Jürgen Kramer:

„Vor einiger Zeit erhielt ich von den Kindern des Bezirks Darmstadt ein Willkommensschreiben für den Festgottesdienst in Februar 2018 in Dieburg. Darf ich dich herzlich bitten, meinen großen Dank an die Kinder weiterzuleiten!?

Der Hinweis auf die dritte Strophe des Liedes 334 „Gib mir die Hand, die meine reich ich dir“ hat mich sehr erfreut.
Auch die vielen gemalten Bilder, die zusammen den „Hochzeitsturm“ in Darmstadt bilden, sind klasse und sehr eindrucksvoll: Danke für alles!

Ich komme sehr gern nach Dieburg und wünsche unseren Kindern und ihren Lehrkräften, die sich viel Mühe gegeben haben, alles erdenklich Gute, Gottes Segen, Erfolg in der Schule und Freude in der Sonntagsschule bzw. in den Unterrichten unserer Kirche! Mit ganz herzlichen Grüßen, bitte auch an die Kinder.“

 

Apostel Franz-Wilhelm Otten schreibt am 22. Januar 2018 an Bez.-Ält. Tobias Rother:

„In den vergangenen Tagen habe ich ein Willkommensschreiben der Kinder des Bezirks Darmstadt erhalten. Mit diesem Schreiben heißen sie mich willkommen zu dem Stammapostel-Gottesdienst Ende Februar in Dieburg. Über dieses Schreiben der Kinder habe ich mich von ganzem Herzen gefreut. Es ist großartig, dass sich die Kinder so auf die Begegnung mit dem Stammapostel vorbereiten. Es ist ja ein klarer Hinweis darauf, dass sich der ganze Bezirk innerlich und äußerlich auf diesen besonderen Tag vorbereitet.

Es ist großartig zu sehen, dass die Kinder mit ihren Bildern den Hochzeitsturm in Darmstadt gestaltet haben. Dahinter steht einfach viel Engagement, viel Liebe zu den Kindern und viel Freude an der Arbeit mit ihnen. Ich wünsche Ihnen und den Kindern von ganzem Herzen alles Gute und den reichen Segen Gottes und bitte Sie, die Kinder, wenn es möglich ist, sehr herzlich zu grüßen.“

 

Apostel Peter Klene aus den Niederlanden schreibt am 27. Januar 2018 an die Kinder:

„Meine Frau und ich haben uns sehr gefreut über die schöne Karte, die wir von euch empfangen durften. Wir sind dankbar für den Willkommensgruß. Mit der Lupe haben wir schon auf dem Bild gesucht, aber das ist noch nicht so einfach. Es hat aber Spaß gemacht. Wir haben für Euch diese Karte ausgesucht. Es sind Bilder aus der Umgebung wo wir an der Nordseeküste wohnen. In dem kleinen Café ‘t Hemeltje (= der kleine Himmel) trinken wir ab du zu mit unseren Kindern eine Tasse Kaffee.

Wir freuen uns darauf euch am 25. Februar zu begegnen.“

 

 

 

Bez.-Ap. Rüdiger Krause schreibt am 30. Januar 2018 an die Kinder

„Anfang des Jahres habe ich von euch eine tolle Karte bekommen. Sehr herzlich möchte ich mich bei euch für diese tolle Idee und die lieben Willkommensgrüße bedanken. Ich habe die Lupe schon in die Hand genommen und eure vielen Bilder entdeckt. Das ist wirklich eine großartige Idee, die mir viel Freude bereitet hat. Von ganzem Herzen wünsche ich euch ein sehr gesegnetes und freudiges Jahr.

Sicherlich verbindet ihr mit diesem neuen Jahr auch ganz besondere Wünsche und Erwartungen. Das tun wir Erwachsenen auch. Aber manchmal muss man, wie ihr das mit der Lupe schon auf den Weg gebracht habt, die Hilfe und Liebe unseres himmlischen Vaters entdecken und genau hinsehen. Er tut so viel für uns und wir nehmen es wie selbstverständlich hin. Tatsächlich sind es aber immer kleine Kunstwerke, die er an uns vollbringt. Der Böse ist auf und möchte das zunichte machen. Dabei macht er uns oft zu schaffen. Und dennoch sind die vielen Zuwendungen unseres himmlischen Vaters für uns deutlich erkennbar. Wir sind Gotteskinder, uns dienen Schwestern und Brüder in der Gemeinde und wir haben ein großartiges Glaubensziel: Unser Herr kommt. Dabei hat er auch dich, liebe Schwester und lieber Bruder, im Auge. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg, um unseren himmlischen Vater in unserem Leben zu entdecken.

Ganz besonders wünsche ich euch zum Gottesdienst mit unserem Stammapostel reichen Segen und viel Gutes. Euren Bezirksapostel Bernd Koberstein kenne ich seit vielen Jahren und habe ihn lieben und schätzen gelernt. Aber auch euren neuen Bezirksapostel Rainer Storck kenne ich schon seit langer Zeit. Auch er hat ein Herz für Kinder und wird euch bestimmt viel Freude bereiten.

In herzlicher Verbindung grüße ich euch.“

Apostel Wolfgang Schug schreibt am 31. Januar 2018 an die Kinder

„Herzlichen Dank!
Liebe Kinder im Bezirk Darmstadt,

ihr habt mir einen herzlichen Willkommensgruß zugesandt. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass ich mich jetzt noch mehr auf den Gottesdienst mit unserem Stammapostel in Dieburg freue und natürlich auch darauf, euch kennenzulernen. Das war ja eine großartige Karte, die ihr so liebevoll gestaltet habt. Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit unter Gottes Schutz und Segen und für jeden Tag viel Freude!

Liebe Grüße“

Bezirksapostelhelfer Jürg Zbinden schreibt am 25. Januar an die Kinder

Meine lieben Kinder aus dem Bezirk Darmstadt,
Am 25. Februar 2018 darf ich den Stammapostel nach Dieburg begleiten. Darauf freue ich mich sehr. Meine Freude ist noch größer geworden, als ich eure tolle und originelle Einladungskarte erhalten habe. Da ich auch neugierig bin, habe ich sofort die Lupe zur Hand genommen und eure gemalten Bilder auf dem Foto vom Hochzeitsturm in Darmstadt auf der Vorderseite der Karte gesucht. Ich kann verraten, dass das doch eine Weile gedauert hat, bis ich alle Bilder gefunden hatte. Es hat mir aber viel Spaß bereitet und dabei habe ich mich mit euch allen verbunden. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, habe ich euch alle lieb und bete für euch.

Miteinander freuen wir uns auf den Besuch unseres Stammapostels und beten jeden Tag dafür, das wir durch ihn und sein Dienen viel Segen erhalten. Alle Tage sollt ihr spüren, dass der Vater im Himmel uns alle kennt, uns gern hat und das Beste für uns will.

Alles Liebe und Gute für das neue Jahr 2018. Herzliche Grüße an euch, eure Eltern und Lehrkräfte, euer Jürg Zbinden