Jahresbeginn mit dem Stammapostel in Siegen

04Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!

Dieses Wort aus dem 1. Korinther 15, Vers 57 war Grundlage des ersten Gottesdienstes im Jahr 2016, den Stammapostel Jean-Luc Schneider in Siegen hielt. Es sei ein schöner Brauch, dem Nächsten zum neuen Jahr gute Wünsche zu übermitteln, da es zeige, dass man sich für ihn interessiere. „Wir haben aber auch füreinander gebetet“, sagte der Stammapostel „und bekennen damit, dass wir glauben, dass Gott helfen kann und wird.“
Er rief die Gemeinden auf in jedem Gottesdienst intensiv miteinander zu beten und so den Nächsten zu trösten und zu bezeugen: Wir glauben fest, dass Gott helfen wird! Im „Unser Vater“ heiße es: Vergib uns unsere Schuld. Das helfe Frieden in der Gemeinde aufzubauen. Jedem soll die Schuld vergeben werden und nicht nur einem Einzelnen.Die Neujahrsbotschaft 2016 lautet: „Mit Christus siegen!“ „Wir wollen weitergehen und uns auf das Kommen des Herrn vorbereiten“, so Stammapostel Schneider. „Nach dem Motto 2014: ‚Mit Liebe ans Werk‘ und 2015 ‚Freude in Christus‘ gehen wir in diesem Jahr auf einen anderen Aspekt ein: Das Überwinden! Wir wollen mit Christus siegen!“

Mit Christus Siege erringen, heiße das Böse zu bekämpfen. Besiegt sei das Böse erst in der neuen Schöpfung. Das Böse, die Mächte und Geister, die die Menschen von Gott trennen wollen müssten bekämpft werden. Jesus habe das Böse besiegt, aber nicht beseitigt. Er habe die Möglichkeit geschaffen, von der Sünde los zu kommen. Wir müssten kämpfen und mit der Hilfe des Herrn das Böse besiegen um in die Gemeinschaft mit Gott zu kommen.
Welche Siege sollen errungen werden? Was ist das Böse, das Gott fremde? Hier sprach Stammapostel Schneider an, wie die Gesellschaft mit Wahrheit und Ehrlichkeit umgehe, wie Lieblosigkeit und Intoleranz um sich greifen und jeder zuerst an sich denke. Er rief die Gläubigen auf, diesen Geistern nicht zu folgen und sich bewusst von solchen Verhaltensweisen abzugrenzen. „Wir bleiben ehrlich, nehmen uns selbst zurück und versuchen den Nächsten so zu lieben wie er ist! Wir bleiben bei den Geboten Gottes, denn mit Gott können wir gegen das Böse siegen!“

Es gelte auch Ängste zu überwinden. Sorgen um das Wohlergehen der Familie und Gemeinde seien normal. Sie sollten aber niemanden so beherrschen, dass das Verhältnis zu Gott und der Familie vergiftet werde. Auch die Sorge um die Entwicklung Kirche sei unbegründet. Wenn die Zahl der Gottesdienstbesuche zurückgehe sei das nicht Gottes Wille sondern Menschen Wille.

„Jesus Christus ist der Sieger. Was er verheißen hat wird er auch halten. Der christliche Glaube wird nicht untergehen!“ rief der Stammapostel den Gläubigen zu. Das Erlösungswerk werde seine Erfüllung erleben, Jesus Christus werde siegen. Das Evangelium brauche nicht angepasst zu werden. Es stehe in seiner Reinheit fest.

Ängsten, Verantwortung für eine Familie, Kinder oder ein Amt zu übernehmen, könne auch mit dem Glauben begegnet werden. Auch in der heutigen Zeit sei es möglich eine gute Ehe zu führen, Kinder zu erziehen oder ein Amt zu übernehmen, denn, so der Stammapostel: Geben ist seliger als nehmen!

Zuletzt sei es wichtig, dass ein Jeder sich selbst überwinde. Mit Christus den eigenen Stolz überwinden, die Hilfe Gottes annehmen und Vorurteile gegenüber dem Anderen abzubauen gehöre auch dazu ein Überwinder zu werden, sagte Stammapostel Schneider den Gläubigen. Gott schenke die Hilfe, sie müsse nur ergriffen werden. Er warnte ausdrücklich davor vorschnell öffentliche Statements gegen andere abzugeben. Das erschwere die Versöhnung. Er rief die Gläubigen dazu auf Friedensboten zu sein. Das gehe nicht ohne Zurückhaltung um den Weg zur Versöhnung offenzuhalten.

Text: NAK HRS
Fotos: Jessica Krämer